Google hilft bei Hosting-Problemen

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Dass das Hosting für Google mittlerweile auch eine wichtige Rolle bei der Bewertung von Websites spielt, ist keine Neuigkeit.

Im heutigen Artikel möchte ich einige Hosting-Probleme vorstellen, die Auswirkungen auf das Google-Ranking haben können.

Zudem gibt es Tipps, wie man diese Probleme mit Hilfe von Google findet und behebt.

Google und Hosting-Probleme

Neben dem aktiven Einfluss des Hosting auf die Suchmaschinenoptimierung sollte man bedenken, dass das Hosting auch grundsätzlich für Probleme verantwortlich sein kann, die von Google dann durchaus negativ bewertet werden können.

Diese Probleme sind oft hausgemacht und man sollte deshalb schon vor der Auswahl eines Hosting-Tarifes die eigenen Fähigkeiten einschätzen können.

Für andere Probleme stellt uns Google glücklicherweise gleich auch ein Analyse-Tool, die Google Webmastertools bereit.

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Hosting-Probleme

  • Ladezeit
    Die Ladezeit ist sicher eines der typischen Probleme beim Hosting. Bilder, Skripte, Plugins und hohe Zugriffszahlen können schwächere Server in die Knie zwingen und auf Dauer ist das natürlich auch für Google kein Pluspunkt.

    In den Google Webmastertools kann man sich anschauen, wie die Ladezeit aus Google-Sicht in den letzten Monaten war.

    Ladezeit Google

    Diese Auswertung zeigt an, wo man vor allem im Vergleich mit anderen Websites rangiert. Man muss sicher nicht zu den Top 20 Prozent gehören, sollte aber auch nicht zu schlecht dastehen.

    Neben Optimierungsmaßnahmen an der Website selbst sollte man auch analysieren, welche Anteil an den schlechten Ladezeiten der Server selbst hat.

  • Verfügbarkeit
    Die Verfügbarkeit ist ebenfalls ein Kriterium bei Google, welches durchaus negativ auf das Ranking wirken kann.

    Neben einem zu schwachen Server, der bei zu vielen Zugriffen nicht mehr mitkommt, können z.B. auch CDN-Konfigurierungsfehler, DNS-Probleme und ähnliches gehören. Auch ungültige SSL-Zertifikate können sich auswirken.

    In den Google Webmaster-Tools findet man die entsprechende Statistik unter dem Punkt „Diagnose > Crawling Fehler > Unerreichbar“

  • Mit und ohne „www“
    Mit und ohne Ein typisches Problem des duplicate Content ist es, wenn die selben Inhalte über mehrere URLs abrufbar sein. Der eigene Webspace sollte die Möglichkeit bieten einzustellen, ob die eigene Domain mit oder ohne www aufgerufen werden soll.

    Ruf jemand die andere Variante auf, wird er automatisch auf die richtige Variante weitergeleitet.

    In den Google Webmaster-Tools kann man zudem angeben, welche URL-Variante (mit oder ohne www) man bevorzugt.

  • gesperrte URLs
    gesperrte URLsDie Google Webmaster-Tools bieten auch die sehr interessante Auswertung an, welche URLs beim Crawling gesperrt waren.

    Man wäre nicht der erste, der aus Versehen bestimmte Bereiche einer Website z.B. per robots-txt gesperrt hat.

    Auf der anderen Seite sollte man manche URLs sperren, wie z.B. bei einem WordPress-Blog die Trackback-URL. Diese soll von Google gar nicht indexiert werden.

    gecrawlte SeitenZudem sollte man immer ein Auge auf die Anzahl der gecrawlten Seiten haben.

    Diese Anzeige in den Google Webmaster-Tools hilft dabei zu erkennen, wenn durch irgendein Problem der Google Crawler nicht mehr oder zumindest viel schlechter die eigenen Seiten crawlen kann.

    Dann gilt es auf Fehlersuche zu gehen.

  • Malware
    Auch Malware kann ein Grund sein, warum einen Google nicht mehr mag.

    Dafür bietet Google aber auch eine Analyse an.

    Im Punkt „Diagnose“ gibt es den Punkt „Malware“. Dort wird angezeigt, wenn man Probleme mit Malware auf den eigenen Seiten hat.

    Ein Grund dafür kann ein unsicheres FTP- oder Datenbank-Passwort sein, welches Eindringlingen erlaubt, Malware auf den eigenen Seiten zu hinterlassen.

Google Bot Abruf

Wie man sieht, bietet Google selber mit den Webmastertools eine ganze Reihe von Möglichkeiten an, Probleme beim eigenen Hosting aufzuspüren.

Eine weitere nette Möglichkeit ist es, eine eigene Seite aus den Augen des Google Bots zu betrachten.

Dazu geht man im Menü auf „Diagnose“ und dort dann auf „Abruf wie der Googlebot“.

Das dauert dann einen Moment und man bekommt den Code zu sehen, den auch der Googlebot auswertet.

Das kann dabei helfen bestimmte Probleme zu erkennen, die man als normaler Website-Betrachter bisher nicht entdeckt hat.

Fazit

Google bezieht das Hosting nicht nur stärker in seine Ranking-Erstellung mit ein, sondern bietet auch Tools, um eventuelle Hosting-Probleme zu erkennen.

Das sollte man nutzen und die Erkenntnisse auf jeden Fall umsetzen.

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