Website-Backup – Warum es wichtig ist und wie es geht

Wer eine Website aufbaut, steckt meist sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut hinein. Da wäre es schon sehr dramatisch, wenn von heute auf morgen alles weg wäre.

Noch schlimmer wäre es sicher für Selbständige und Unternehmen, die von ihren Websites leben und dadurch finanzielle Einbußen hätten.

Deshalb ist es wichtig, sich um das Thema Website-Backup zu kümmern. In diesem Artikel erkläre ich, worum es dabei geht und gebe Tipps, wie man das am besten macht.

Warum ein Website-Backup?

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Diese Frage nach dem Website-Backup stellen sich oft Einsteiger. Wieso sollte man sich überhaupt die Mühe machen?

Wer schon mal das „Vergnügen“ hatte gehackt zu werden, stellt sich diese Frage nie mehr. Leider gibt es immer mehr Menschen da draußen im Internet, die aus Spaß oder aus finanziellen Interessen versuchen Websites zu knacken.

Dabei werden dann entweder alle Daten gelöscht, irgendwelche Links eingefügt, der Betreiber erpresst und andere böse Dinge gemacht. So oder so kann die Website nicht mehr genutzt werden.

Aber auch andere Probleme können auftreten. So kann auch der Hoster mal technische Probleme haben oder man löscht aus Versehen etwas auf der eigenen Website, was man zurückbekommen möchte.

Die problematischen Szenarien sind vielfältig und so kann ich nur jedem raten, regelmäßige Backups der eigenen Website zu erstellen.

Was sollte gesichtert werden?

Im Grunde bestehen moderne Content Management Systeme, wie z.B. WordPress oder Joomla, aus 2 Teilbereichen.

Zum einen ist dies die Datenbank, in der alle möglichen Informationen über die Website gespeichert sind. Das beginnt bei den Grundeinstellungen, Statistiken, Zusatzfunktionen und vieles mehr. Natürlich sind dort auch alle Inhalte, wie Artikel, Seiten, Kommentare, SEO-Angaben und mehr hinterlegt.

Deshalb ist es natürlich sehr wichtig die Datenbank regelmäßig zu sichern, um im Fall der Fälle einzelne Inhalte bzw. die komplette Website wieder herstellen zu können.

Zum anderen gibt es da noch die Dateien des CMS. Das sind meist sehr viele, da so ein CMS sehr komplex ist. Diese Dateien sollte man ebenfalls sichern, auch wenn das nicht ganz so wichtig ist, wie die Datenbank. Die allermeisten Dateien ändert man selbst nämlich nicht und so könnte man bei einer Neuinstallation der eigenen Website auch auf die Original-Dateien des CMS zurückgreifen.

Dennoch kann es sein, dass manuelle Änderungen durchgeführt werden, zum Beispiel an der CSS-Datei der verwendeten Layout-Vorlage. Deshalb sollte man auch die Dateien alle sichern. Das macht die spätere Wiederherstellung einfacher.

Nicht vergessen werden sollte übrigens, dass auch die Zugangsdaten gesichert werden sollten. Zumindest sollte man diese irgendwo sicher hinterlegen, falls z.B. der eigene Rechner mal kaputt geht.

Automatisches Backup vom Hoster

Ein Möglichkeit des Backups ist der Hoster selbst. Einige Hosting-Anbieter stellen ein regelmäßiges Backup der Websites bereit oder bieten das zumindest zusätzlich gegen Geld an.

Das ist sicher die einfachste Möglichkeit, da man auf diese Weise selber nichts tun muss.

Allerdings muss man sich in diesem Fall dann wirklich auf den Hoster verlassen können und hoffen, dass er das auch ordentlich macht.

Manuelles Backup

Was man alternativ machen kann sind manuelle Backups. So kann man von Hand mit einem FTP-Programm die Dateien der eigenen Website auf den eigenen Rechner herunterladen.

Zudem kann man in der Datenbank-Verwaltung der eigenen Website die Datenbank sichern und ebenfalls auf den eigenen Rechner herunterladen.

Das ist alles schön und gut, aber oft bleibt es dann eben bei einem Backup und das ist nicht genug. Backups müssen regelmäßig erfolgen, da sich durch neue Inhalte und Updates immer wieder etwas ändert.

Backups-Plugins für WordPress

Für die meisten Content Management Systeme gibt es Plugins, die ein regelmäßiges Backup erlauben. Diese Plugins haben den Vorteil, dass man automatische Backups aktivieren kann und zudem oft noch die Wahl hat, wohin das Backup gesichert werden soll.

In meinem Artikel 5 Möglichkeiten für ein sicheres WordPress Backup habe ich diese Möglichkeit für WordPress genauer beleuchtet. Ich nutze z.B. das Plugin BackWPup und bin damit sehr zufrieden. Es sichert sowohl die Datenbank, als auch die Dateien. Zudem kann man diverse Sicherungsziele auswählen.

Bei anderen CMS sollte man sich informieren, welche Backup-Plugins empfehlenswert sind und wie gut die funktionieren. Zudem sollte sichergestellt sein, dass bei einem Plugin eine langfristige Weiterentwicklung gesichert ist.

Fazit

Auf jeden Fall sollte man mal auf einem Test-Server ausprobieren, ob sich das Backup wieder herstellen lässt. Es wäre schon sehr ärgerlich, wenn man im Fall der Fälle zwar ein Backup hat, aber das nicht vollständig ist oder die Wiederherstellung nicht korrekt funktioniert.

Regelmäßige Website-Backups sind sehr wichtig, um dauerhaft etwas von der eigenen Website zu haben und mit möglichen Problemen umgehen zu können.

Macht ihr ein Backup eurer WordPress-Website?

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Ein Gedanke zu „Website-Backup – Warum es wichtig ist und wie es geht

  1. Ich kann bei Hetzner bis zu 14 Tage zurück, das hat mir auch schon einmal die Website gerettet, als ich noch keine eigenen Backups machte.
    Das habe ich vorallem bei Lycos damals vermisst.
    Hätte mir auch damals mal ein Forum gerettet, war damals aber noch Hobby und damit privat, heute ist es nicht mehr Hobby. Zu mindestens sehe ich es nicht als Hobby auch wenn ich aktuell nur 500% der Hostingkosten einnehme.
    Nutze BackWPup und mache auch eigene Sicherungen, 1. Sichere ich jede Woche die BackWPup Sicherungen lokal und mache 1-3 Monate ein Vollbackup.
    Auch wenn es beruhigend ist jede Datenbank und Websiteordner 14 Tage von Hetzner zurückgesichert zu bekommen, man hat selbst die Möglichkeit eine Wiederherstellung zu starten, wann gesichert wird kann man leider nicht beeinflussen. Und man hat auch keinen Zugriff auf die Backups. Sicherung wird täglich um 2 gemacht.

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