Foto-Website – Darauf musst du beim Hosting achten!

Eine Foto-Website aufzubauen ist heute dank verschiedener Plugins oder Services kein Problem mehr.

Doch auf was muss man achten, wenn man einen Hosting-Tarif für eine eigene Foto-Website aussucht?

Genau auf diese Frage gehe ich im Folgenden genauer ein und gebe praktische Tipps und Empfehlungen.

Foto-Website aufbauen

Als Fotograf muss man heute seine Arbeit auch im Internet präsentieren, um so an neue Kunden zu gelangen. Aber auch viele Hobby-Fotografen möchten ihre Werke gern ins Internet stellen und anderen Interessierten ihre Fotos präsentieren.

Eine Foto-Website ist hier auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, viele Fotos in ansprechender Weise zu zeigen. Zumal Content Management Systeme wie WordPress eine Menge Möglichkeiten zur Foto-Präsentation bieten, z.B. mit Galerien, Lightboxen, Slidern und so weiter.

Darauf musst du beim Hosting achten!

Allerdings stellt eine Foto-Website ganz andere Anforderungen, als eine überwiegend mit Text gefüllte Website.

Im Folgenden gehe ich auf 4 wichtige Anforderungen ein, die ihr bei der Wahl eines Hosting-Tarifes für eine Foto-Website beachten solltet.

Speicherplatz
Fotos nehmen viel Platz weg, gerade wenn man auch qualitativ hochwertige Fotos präsentieren will. Deshalb sollte man sicherstellen, dass der Hosting-Tarif ausreichend Speicherplatz zur Verfügung stellt.

Da z.B. WordPress automatisch verschiedene Auflösungen erstellt, kommen pro hochgelandenem Foto ca. 200-400 KB zusammen. Das können aber auch leicht deutlich mehr sein, wenn noch größere Varianten gezeigt werden sollen.

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Dadurch können 10.000 Fotos in diversen Größen locker einige GB belegen. Und es sind noch deutlich mehr, wenn die Fotos in der Originalauflösung mit gehostet werden sollen.

Traffic-Flatrate
Fast noch wichtiger ist eine richtige Traffic-Flatrate. Damit ist der Inklusiv-Traffic gemeint, den eine Website verursacht.

Wenn man viele Besucher hat, kann der Datentransfer sehr hoch werden. Bei meinem Blog Selbständig im Netz sind es pro Monat z.B. um die 110 Gigabyte. Und da habe ich noch nicht mal so viele Fotos drauf.

Nimmt man die weiter oben genannten Werte pro Foto, dann können 10.000 Besucher, die sich im Schnitt 100 Fotos anschauen, 100-200 GB Traffic verursachen.

Und auch hier wird es noch weit mehr, wenn Originalfotos mit jeweils einigen Megabyte mit angeboten werden

Leistung
Niemand möchte heute mehr auf eine Website warten. Diese soll am besten in 1-2 Sekunden geladen werden. Deshalb ist die Geschwindigkeit des Hostings sehr wichtig.

Shared Hosting ist deshalb nur bedingt geeignet. Bilder machen Websites deutlich größer und das bedeutet viele Daten, was wiederum eine gute Leistung erfordert.

Mit der Zeit sind deshalb ein vServer und vielleicht sogar später ein richtiger Server unumgänglich. Je nachdem, wie sich die Foto-Website entwickelt.

Und natürlich ist als Standort Deutschland zu empfehlen, da die Website dann einfach schneller für deutsche Nutzer ist.

Was ist erlaubt?
Zu guter Letzt sollte man noch beachten, dass es beim Bildmaterial Einschränkung gibt. Erotik und andere sensible Themen werden von den Hostern unterschiedlich gehandhabt.

Mache verbieten es generell, andere erlauben nur bestimmte Arten von Fotos. Deshalb sollte man sich vorher informieren, ob der Hoster bestimmte Foto-Themen erlaubt.

Empfehlungen für Foto-Website Hoster

Günstige Server-Lösungen bietet Alfahosting* an. Hier bekommt man ab 60 Euro im Monat 1 TB Speicherplatz, Traffic-Flatrate und eine sehr gute Leistung, inklusive Standort in Deutschland.

Noch günstiger und für den Anfang ausreichend ist der Business-Paket von All-Inkl.com*. Hier bekommt man 500 GB Speicherplatz, eine Traffic-Flatrate und eine ordentliche Performance für 24,95 Euro im Monat. Aktuell sind die ersten drei Monate zudem kostenlos.

Bei beiden Anbietern sollte man aber nachfragen, welche Einschränkungen es bei bestimmten Foto-Themen gibt. In der Regel erlauben deutsche Hoster aber alles, was rechtlich okay ist und nicht gegen den Jugendschutz verstößt.

Der Hoster DM Solutions kommt ebenfalls aus Deutschland und bietet eine „Erotik Hosting Option“ an. Für 19,99 Euro im Monat kann man diese hinzubuchen und hochaufgelöste Erotik-Fotos und sogar HD-Videos anbieten.

Im Grunde kann man aber auch unter den anderen guten deutschen Hostern einen Tarif auswählen, wenn dieser den oben genannten Anforderungen entspricht.

Alternative Foto-Website-Services

Eine mögliche Alternative stellen Foto-Website-Services im Netz dar. Man hat dann also keine eigene Website, sondern nutzt so einen Service und lädt dort die eigenen Fotos hoch.

Kostenlose Blog-Hoster wie wordpress.com sind allerdings nicht empfehlenswert, da dort die Performance bei vielen Fotos eher nicht so gut sein wird.

Der Anbieter Squarespace wird dagegen von vielen Nutzern empfohlen. Dieser soll auch für eine Foto-Website eine gute Lösung sein.

Spezialisierte Foto-Services wie Flickr, Format oder 500px sind ebenfalls eine Blick wert. Diese haben sich auf das Foto-Hosting spezialisiert und bieten deshalb interessante Funktionen für Fotografen und eine gute Performance.

Ich selber würde allerdings immer auch eine eigene Website aufbauen. Denn bei solchen Services ist man nur ein Kunde mit relativ wenig Rechten. Der Anbieter kann einen dort einfach sperren und dann hat man kein Angebot mehr in Netz.

Eine eigene Foto-Website dagegen hat man zu 100% unter Kontrolle und das ist auf jeden Fall zusätzlich zu empfehlen.

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