Ladezeit und Hosting – Zusammenhang, Tools & Tipps

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Ladezeit und Hosting - Zusammenhang, Tools & TippsIn den letzten Monaten hat man immer häufiger von der sogenannten „Ladezeit“ gehört, die den Erfolg von Websites stark beeinflusst.

Warum die Ladezeit so wichtig ist, wie man sie misst und was das mit dem Hosting zu tun hat, erläutere ich im Folgenden.

Warum ist die Ladezeit so wichtig?

Die Ladezeit einer Website bezeichnet die Zeit, die von der Eingabe einer Domain bzw. dem Anklicken eines Links bis zum vollständigen Laden der betreffenden Internet-Seite vergeht. Das ist also die Wartezeit für den Nutzer, bis er die gewünschte Seite nutzen kann.

Aus 2 Gründen ist diese Ladezeit mittlerweile sehr wichtig für den Erfolg einer Website.

Zum einen sind Internet-Nutzer immer ungeduldiger. Viele verlassen eine Website schon nach wenigen Sekunden, wenn diese noch nicht geladen wurde. Der Ersteindruck geschieht sogar schon in Bruchteilen von Sekunden und eine lange Ladezeit wirkt da sehr negativ. Je länger die Ladezeit, um so mehr Nutzer verlassen wieder die eigene Website.

Zum anderen lässt Google die Ladezeit in das Suchmaschinen-Ranking einfließen. Es ist sicher nicht das wichtigste Kriterium, aber eine schlechte Ladezeit kann durchaus Plätze im Google-Ranking kosten.

Diese zwei Gründe sollten Ansporn genug sein, für eine gute Ladezeit zu sorgen.

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Ladezeit messen

Um die Ladezeit der eigenen Website herauszufinden, kann man sich diverser Tools im Netz bedienen. So ermittelt zum Beispiel tools.pingdom.com/fpt die Ladezeit einer angegebenen URL und zeigt auch gleich noch an, welche Elemente wie lange laden.

Optimierungstipps bekommt man von developers.google.com/speed/pagespeed/insights. Dort werden nach der Analyse Probleme aufgelistet und wie man diese beheben kann.

Es gibt zudem nochmal einen Unterschied zwischen der kompletten Ladezeit und der wahrgenommenen Ladezeit. Bei letzterer kommt zum Tragen, dass man die Website schon benutzen kann, obwohl manche Dinge, wie z.B. Bilder, noch geladen werden.

Was eine gute Ladezeit ist, ist schwer zu sagen. Bei den oben genannten Tools bekommt man aber eine klare Bewertung, so dass man darauf basierend einschätzen kann, wie gut die eigene Ladezeit ist.

Wie hängen Hosting und Ladezeit zusammen?

Es gibt viele Faktoren, die die Ladezeit beeinflussen. Dazu gehören z.B. zu große Bilder, zu viele Scripte, schlechter Code und einiges mehr.

Oft ist aber auch das Hosting selbst mitverantwortlich. So kommt es gerade bei den sehr günstigen Shared Hosting Tarifen oft vor, dass sich zu viele Nutzer einen Server teilen und dieser dadurch überlastet ist. Das Resultat ist eine langsame Website.

Ebenso ist es nicht zu empfehlen Webspace im Ausland oder sogar Übersee zu mieten. Der Aufruf einer in den USA liegenden Website aus Deutschland dauert viel länger, als wenn diese Website auf einem deutschen Server liegen würde.

Das kann man sich sehr gut mit dem Tool performance.sucuri.net anschauen, welches eine angegebene Domain von diversen Standorten in der ganzen Welt aufruft.

Empfehlung

Deshalb sollte man unbedingt dafür sorgen, dass der eigene Hosting Tarif über ausreichend Leistung verfügt und im Land der meisten Nutzer steht.

Ich setze dafür auf leistungsstarke Angebote von All-Inkl und DomainFactory.

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4 Gedanken zu „Ladezeit und Hosting – Zusammenhang, Tools & Tipps

  1. Da auch Google mittlerweile einen großen Wert auf die Ladezeiten legt, sollte man diese auf jeden Fall auch bei der Auswahl eines Hosters beachten. Ich bevorzuge daher Anbieter, bei denen man das Webspace Paket vorab für einige Tage testen kann. Dann spiele ich meist eine Standard WordPress Installation auf und teste die Ladezeiten mit demgenannten Pingdom Tool. Auf diese Weise kann ich sicher gehen, dass in Sachen Anbindung bei Hoster alles klar ist.

  2. Vielen Dank für den informativen Artikel! Weisst Du ob alle Hostingtarife bei Allinkl denselben speed haben? Oder solle man sich besser für das zweitgünstigste Paket enscheiden?

    1. Ich möchte mich auch gerne für den Artikel bedanken und auf Jens‘ Frage antworten. Je nach Setup beim Hoster kommt es darauf an auf welchem Server die eigene Webseite läuft. Manche Hoster setzen auf große Webseiten mit Loadbalancern davor, andere bauen viele separate Hostingserver mit jeweils ein paar hundert Webseiten darauf, nebeneinander. Wenn die eigene Webseite auf einem Server liegt auf dem auch eine Webseite ist, die sehr viel Traffic verursacht, kann sich das negativ auf die eigene Ladezeit auswirken.
      Also viele Variablen, die man selbst leider nur schwer beeinflussen kann.

  3. Sicher haben diese nicht alle den gleichen Speed. Hier kann man schon sagen, dass teuer in der Regel auch schneller ist, weil weniger Nutzer sich einen Server teilen.

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