11 Typische Fehler von Webhosting Kunden, die du vermeiden solltest!

Webhosting funktioniert heute so einfach wie noch nie. Dennoch machen Kunden hier immer wieder Fehler, die dazu führen, dass ihre Website schlechter läuft oder gar nicht mehr nutzbar ist.

Welche typischen Fehler Webhosting Kunden immer wieder machen und wie man diese vermeidet, zeige ich dir im Folgenden.

Typische Fehler von Webhosting Kunden

Ich betreibe seit mehr rund 20 Jahren eigene Websites und habe in dieser Zeit eine Menge Erfahrungen mit Hostern gemacht. Natürlich sind mir gerade zu Beginn auch einige Fehler unterlaufen und auch heute noch sehe ich immer wieder Anfänger, die bestimmte Fehler beim Webhosting machen.

Damit dir das nicht so geht und deine Website problemlos läuft, habe ich 11 Fehler zusammengetragen und erkläre dir, wie man diese vermeidet.

  1. Nur auf den Preis schauen

    Gerade wenn man seine erste Website plant, versucht man die Kosten so niedrig zu halten, wie es geht. Das ist zwar verständlich, aber man sollte nicht an der falschen Stelle sparen.

    Ein gutes und passendes Hosting ist die Basis für eine erfolgreiche Website, weshalb man hier stattdessen auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis schauen sollte.

    Generell abraten würde ich von kostenlosem Hosting, welches viel zu viele Nachteile und Risiken birgt, als dass es langfristig eine gute Idee wäre.

  2. Zu schlechten Tarif wählen

    Dieser Fehler hängt zum einem natürlich oft mit dem vorherigen zusammen. Aber auch Abseits davon sind sich viele nicht darüber im Klaren, was sie eigentlich genau für ein Hosting benötigen.

    Deshalb sollte man sich genau anschauen, welche Faktoren bei der eigenen Website wichtig sind und sich zudem generell die wichtigsten Auswahlkriterien anschauen.

    Das betrifft z.B. erforderliche Scriptsprachen, die notwendige Leistung für das gewählte CMS, aber auch ggf. teure Zusatzangebote, wie zusätzliche Domains oder die Möglichkeit für SSL-Zertifikate.

  3. Nicht das Kleingedruckte lesen

    Es macht keinen Spaß, aber man sollte sich bei den Hosting-Angeboten auch immer das Kleingedruckte durchlesen. Da sind durchaus Fallen versteckt, in die man nicht treten möchte.

    So z.B. die garantierte Bandbreite bei vielen Shared Hosting Angeboten oder auch die Frage, ob es sich tatsächlich um eine richtige Traffic-Flatrate handelt.

    Ebenso sollte man sich die Informationen zu Kündigungsfristen und verbotenen Anwendungen anschauen.

  4. Zu große Bilder nutzen

    Mit diesem Punkt komme ich schon zur praktischen Nutzung und welche Fehler da immer wieder gemacht werden. Viele laden einfach die Fotos ihrer Digitalkamera genau so auf den eigenen Webspace, wie sie aus der Kamera kommen.

    Das ist schlecht, da diese eine viel zu hohe Auflösung haben und deshalb ewig laden, gerade auf Smartphones.

    Deshalb solltest du Fotos entweder vorher mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf die richtige Größe verkleinern oder dies z.B. dem genutzen CMS überlassen. WordPress erstellt automatisch verkleinerte Varianten der hochgeladenen Fotos.

  5. Videos selbst hosten

    Ganz und gar eine schlechte Idee ist es, Videos auf dem eigenen Webspace zu hosten.

    Natürlich werden Videos immer beliebter, aber du solltest für das Hosten dieser großen Dateien immer einen spezialisierten Anbieter nutzen, wie z.B. YouTube oder Vimeo.

    Sonst ist der Datentransfer sehr schnell sehr hoch und dein Hoster macht dir Probleme.

  6. Keine Ladezeit-Optimierung durchführen

    Nur weil man mehr Geld für das Hosting ausgibt, heißt das nicht, dass man auf Optimierungen verzichten sollte.

    Ganz besonders bei der Ladezeit bringt ein besseres Hosting zwar schon sichtbare Vorteile, aber die Ladezeit-Optimierung des CMS und anderer Aspekte ist dennoch weiterhin wichtig.

  7. Keine eigenen Backups machen

    Deutsche Hoster sind zwar mittlerweile verpflichtet Backups für die Kunden zu machen, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Meist sind diese eher sporadisch und reichen auch nicht lange zurück.

    Sollte es durch technische oder anderen Probleme wirklich mal zu einem Datenverlust beim Hoster kommen, sollte man eigene, am besten tägliche Backups zur Verfügung haben.

    Um dies zu gewährleisten, gibt es verschiedene Backup-Möglichkeiten.

  8. Hoster nicht vorher testen

    Wenn man bereits Erfahrungen gesammelt oder eine wirklich verlässliche Empfehlung bekommen hat, kann man einen Hoster auch ohne einen Test auswählen. Ansonsten aber sollte man von den Testmöglichkeiten Gebrauch machen.

    Viele Hoster bietet Test-Accounts an, bei denen man für eine gewisse Zeit kostenlos die Leistung und den Service testen kann.

  9. Änderungen ohne ausreichend Know How durchführen

    Immer wieder sehe ich große Probleme beim Hosting, welche durch falsche Einstellungen entstanden sind. So z.B. bei der letzten Nischenseiten-Challenge, wo eine Nischenwebsite eine Zeitlang gar nicht erreichbar war, weil an einer Stelle etwas falsch eingestellt war.

    Natürlich sollte man versuchen sich mit den Einstellungen beim eigenen Hosting „anzufreunden“. Nur so kann man lernen. Aber dann lieber auf einem Testaccount, wenn man sich nicht sicher ist, was man macht.

    Im Zweifel sollte man lieber den Support um bestimmte Änderungen bitten, was bei Managend Hosting Tarifen kein Problem ist.

  10. Datenschutz nicht beachten

    Der Datenschutz in der EU wird immer strenger und so ist es mittlerweile schon risikoreich, Hoster außerhalb der EU zu nutzen. Schließlich werden vom Hoster selber viele Daten gesammelt, unter anderem IP-Adressen.

    Deshalb kann ich nur dringend dazu raten, auf einen deutschen oder europäischen Hosting-Anbieter zu setzen.

  11. Nicht für die Zukunft gerüstet sein

    Im Idealfall steigen die Besucherzahlen und damit auch die Belastung für den Server. Dafür sollte man gerüstet sein.

    Deshalb sollte man schon bei der Auswahl des Hosters darauf achten, dass ein späterer problemloser Upgrade auf einen höheren Tarif oder sogar auf einen eigenen Server möglich ist.

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